Mutter-Kind-Zentrum

Oana und Maria

2009 bis 2010
Oana und ihre Tochter Maria kamen zu uns ins Mutter-Kind-Zentrum. Vorher wohnten sie bei den Großeltern in einem Dorf ausserhalb von Arad. Doch da beide Großelternteile sehr dem Alkohol zugeneigt sind, war es nicht mehr möglich, dass Oana mit ihrer Tochter dort blieb.


Über ein Rehabzentrum lernten wir sie kennen, wo Maria schon wegen ihrer Behinderung seit einigen Jahren behandelt wurde. Sie hat seit ihrer Geburt eine spastische Lähmung, die ihr das Gehen, Greifen und auch das Sprechen erschwert. Im Rehabzentrum wird sie unterrichtet in verschiedenen Gegenständen und bekommt auch ihre tägliche Gymnastik, die für sie sehr wichtig ist.

Gerne kam Oana mit uns in die Gottesdienste, wenn wir sie dazu einluden. Und wir konnten auch gute Gespräche über den Glauben und über Jesus mit ihr führen. Maria ist noch etwas zurückhaltend, weil sie sich unter all den fremden Menschen mit ihrer Behinderung nicht sehr wohl fühlt.

Als sie bei uns waren, haben wir uns sehr um sie bemüht und konnten mit Hilfe von vielen Sponsoren aus Österreich es möglich machen, dass Maria sich einer Operation unterziehen konnte, die ihr mit der Zeit den ganzen Bewegungsapparat, die Motorik und das Sprechen verbessern soll. Wir hoffen und beten, dass es den gewünschten Erfolg bringt, wenn die Zeit der Rehabilitation nach der Operation abgeschlossen ist.

2010 konnte die beiden nach ca. einem Jahr vorerst in Sambateni in ein Haus einziehen, das schon länger leer stand.

Wir beten dass, Oana das was sie bei uns kennen gelernt und gehört hat in ihrem Herzen wurzeln schlägt und sie Jesus als Heiland annimmt.